Arzheimer Laienspieler
Arzheimer Laienspieler

Wir über uns (eine kleine Chronik)



2010er 2000er 1990er 1980er 1970er

Wurden die Geschicke des Vereins bis Mitte 2000 noch von Edi Kuchenmeister als 1. Vorsitzender und Kassierer gelenkt, so übernahm im Juli 2000 Edeltrud Kommer das Amt des 1. Vorsitzenden. Sie führte erstmals in der Geschichte der ALS einen Vorstand, genannt sieben Köpfe, ein, ihm gehörten Beate Vogt, Willi Heines, Peter Stein, Edi Kuchenmeister, Wolfgang Böhm und Gerd Meyer an. Mitte September nahmen wir an einer Stadtführung mit dem Koblenzer Original Manfred Gniffke unter dem Titel "unser Koblenz" teil und im Oktober fuhren wir mit einem Bus nach Bad Kreuznach in die Komödienkiste um uns das Theaterstück "Drei Männer im Schnee" anzuschauen.

"Aschenputtel", in 2001 war ein sehr modern inszeniertes Märchen für jede Altersklasse und wurde erstmals von unserer Jugendgruppe unter der Regie von Peter Stein aufgeführt. Ebenfalls in 2001 feierten die ALS ein Sommerfest in der Arzheimer Grillhütte und im November fand eine Herbstwanderung von der Laubach aus, durch den Stadtwald hoch zum Kühkopf statt.
Zum 1.1.2002 wurden nach 27 Jahren erstmals die Mitgliedsbeiträge erhöht. So zahlt jetzt ein Jugendlicher 1 Euro je Monat, Erwachsene 1,50 Euro je Monat und Ehepaare 2 Euro je Monat.
Nach dem großen Erfolg des 1. Sommerfestes veranstaltete man auch in 2002 wieder ein solches, das durch kleine Einlagen einzelner Mitglieder sich sehr kurzweilig gestaltete und bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages ging. Auch wurde in diesem Jahr wieder ein Theaterstück aufgeführt. "Herztropfen" war eine Komödie, die teilweise in Mundart dargeboten wurde. Aufgrund des großen Erfolges wurde dieses Stück dann im Januar 2003 im Josefsaal an der Pfarrkirche in Urmitz/Rhein noch einmal und ebenfalls mit sehr großem Erfolg aufgeführt. Danach war erst einmal eine Pause angesagt, da wir nicht wussten ob wir weiterhin in der Aula der Grundschule spielen konnten oder nicht, erst im September klärte sich die Situation zum Positiven für uns. Aber auch so war das Jahr 2003 nicht frei von Ereignissen für die ALS. So wechselte zunächst der Vorsitz zum 1. Mai 2003 von Edeltrud Kommer an Gerd Meyer, ebenso verabschiedeten sich Eduard Kuchenmeister und Wolfgang Böhm aus dem Vorstand. Den beiden folgten Karin Wilbert und Stefan Rohleder, aber nicht nur der Vorstand wechselte sondern auch der Kassierer. Nachdem Edi Kuchenmeister den Vorsitz der ALS schon abgegeben hatte, gab er nun auch die Kasse zum 1.1.2004 an Beate Vogt ab. Trotz dieser Veränderungen unternahmen wir wieder, wie in jedem Jahr, eine sogenannte Feizeitaktivität. So unternahmen wir im Juni 2003 eine Kellerführung mit Sektprobe im Hause Deinhard in Koblenz. und im Oktober des gleichen Jahres fand ein Ritteressen im Gasthaus Sauer in Arzheim statt.
Auch die Fortbildung kam nicht zu kurz, so nahmen Renate Heines, Karin und Laura Wilbert an einem dreitägigen Lehrgang "Schminken für die Bühne" in Mainz teil und Wolfgang Wilbert besuchte einen Lehrgang Theaterfotografie.
Anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums boten wir unseren Mitgliedern eine besondere Freizeitaktivität, wir hatten "Der ewige Soldat", eine Erlebnisführung als Theaterschauspiel auf der Festung Ehrenbreitstein gebucht, die sehr gut angenommen wurde und immer noch in Erinnerung ist.

2004 fingen die Proben für die Fantasy-Komödie "der Butler und die Elfe" unter der Regie von Peter Stein an. Leider mussten wir, mitten in den Proben zum 3. Akt, das Stück ad acta legen, da uns 2 Spieler wegen ihres Studiums kurzfristig verlassen mussten und dieser Ausfall nicht mehr kompensiert werden konnte.

2005 wurde ein neuer Vorhang für die Bühne sowie neue Elemente für den Bühnenbau angeschafft, beide hatten schon etliche Jahre auf dem Buckel und so war es an der Zeit für etwas Neues. Im gleichen Jahr begannen wir mit den Proben für das neue Theaterstück "Wer küsst die Braut", das dann im März 2006 unter der Regie von Edi Kuchenmeister zur Aufführung kam. Im September 2006 unternahmen wir eine Abendführung durch den Neuwieder Zoo, die 2 Stunden dauerte und komplett aus der Kasse gezahlt wurde, der anschließende Abschluss im Alten Brauhaus Zur Nette in Neuwied krönte den gelungenen Abend.

Im Juli 2007 begaben wir uns wieder auf Schusters Rappen, wir fuhren mit Sesselbahn auf die Festung Ehrenbreitstein und wanderten von dort aus durch das Mallendarer Bachtal zum Wüstenhof. Eine sehr schöne und anstrengende Wanderung, aber alleine der Blick vom Wüstenhof auf das Rheintal war diese Anstrengung wert.
Bei dem Stück "Hauptsache die Kohle stimmt" führte Edi Kuchenmeister nach 33 Jahren zum letzten Mal Regie und wechselte danach auf eigenen Wunsch hin von der aktiven in die inaktive Mitgliedschaft. In einer kleinen Feierstunde, die nach der Generalprobe am 17.10. in der Aula der Grundschule stattfand, wurde er, wegen seiner Verdienste um die Arzheimer Laienspieler, zum Ehrenmitglied ernannt. Die Laudatio dafür hielt Gründungsmitglied Wolfgang Böhm, neben der Ernennungsurkunde bekam Edi Kuchenmeister noch ein kleines Abschiedsgeschenk vom 1. Vorsitzenden Gerd Meyer überreicht: es war "Die Legende von der Erschaffung des Spielleiters". Der Arzheimer Ortsvorsteher Josef Kraemer übereichte ein Bild von Arzheim. "Hauptsache die Kohle stimmt" wurde insgesamt 5-mal im Oktober aufgeführt.

Unser nächstes Theaterstück "Ein ungleiches Paar" sollte eigentlich im Jahr 2008 unter der Regie von Peter Stein aufgeführt werden, allerdings konnten wir wegen Terminüberschreitungen mit der Schule erst im Januar und Februar 2009 aufführen. Unsere Freizeitaktivität führte uns diesmal nach Moselweiß. Hier nahmen wir an einer rund 4stündigen geführten Weinbergswanderung unter dem Motto "Der Wein, die Kirche und das Dorf" teil. Hierbei wurden uns Geschichten rund um den Weinbau in den Koblenzer Vororten Moselweiß und Güls von Kalle Grundmann sehr kurzweilig erzählt, den anschließenden Abschluss unternahmen wir in der Gülser Weinstube.
Da wir ja in 2008 kein Theaterstück aufführen konnten, beschloss der Vorstand diese Zeit zu nutzen um die Bühne teilweise neu zu bauen. So wurde von der Firma Holzbau Merz der Boden der Bühne ausgetauscht und insgesamt um ca. 10 cm erhöht sowie im hinteren Teil Lüftungsgitter eingebaut.

Im Februar 2009 wurde dann das neue Theaterstück "ein ungleiches Paar" aufgeführt. Bemerkenswert an diesem Stück war, dass erstmals nur unser sogenannter "Nachwuchs" auf der Bühne stand, lediglich zur Unterstützung hinter den Kulissen wurden die "alten Hasen" gebraucht.
Eine Wanderung durch die Ruppertsklam zum Maximiliansbräu in Lahnstein war unsere Freizeitaktivität in 2009, die mit einer rekordverdächtigen Zahl von 5 Teilnehmern stattfand.